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Archidiakonatskirche in Apelern

Nach der Gründung des Bistums Minden 790 wurde in "to den apelderen", dem heutigen Apelern um 800 eine Tauf- und Hauptkirche erbaut.
Vermutlich war es ein Holzbau; urkundlich ist das aber nicht bestätigt.

Apelern wurde ein kirchlicher Mittelpunkt im Buckigau. Ein Mindener Domherr, der Kantor des Kapitels, war stets "Archidiakon", der als Vertreter des Bischofs die Aufsicht über eine Anzahl Kirchspiele in einem festumrissenen Bezirk hatte. Zum "Archidiakonat Apelern" gehörten: Hülsede, Beber, Einbeckhausen, Grove, Nenndorf, Luttringhausen, HohenborsteI, Idensen, Hohnhorst, Heuerßen, Lindhorst und Probsthagen.
 Die Zweischiffige Hallenkirche, erbaut um 1162. Der Kirchturm der Apelerner Kirche gehört in seiner Grundanlage zu den ältesten Bauteilen der Kirche. Er ist als Wehrturm benutzt worden. Der westliche Vorbau enthält die Gruft der Familie von Münchhausen.